DAS U.N.I.C ProjeKt
Die Zielgruppe unserer Überlegungen waren ältere Menschen (50+), die in verschiedenen Formen des organisierten Lernens in unseren Bildungsorganisationen aktiv sind und solche, die keine Bildungsveranstaltungen besuchen ("active"/"inactive" people). Leitende und pädagogische MitarbeiterInnen, TrainerInnen/KursleiterInnen/DozentInnen, aber auch Lernende der Partnerinstitutionen haben am Projekt mitgearbeitet - mit Aktivitäten "im eigenen Haus" und im regen Austausch mit den Partnern, insbesondere während der internationalen Projektmeetings.
Internationale Meetings, bei denen auch viel Information über Kultur und Geschichte des Gastlandes bzw. der jeweiligen Stadt geboten wurde, fanden in Wien, Budapest, Rom, Bristol, Helsinki, Bonn und Bukarest statt. Ältere Lernende aus allen Partnerländern nahmen an diesen Treffen teil - für alle Beteiligten eine höchst spannende und lohnende Erfahrung. Es wurden neue Sichtweisen auf kulturelle Stereotypen und auf das Lernen älterer Menschen gewonnen. So unterschiedlich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auch sein mögen, die Hoffnungen, Ängste und Veränderungswünsche sind überall die gleichen.
Eines der wichtigsten Ergebnisses des Projekts ist eine Sensibilsierung für den größeren Nutzen des Lernens, der weit über die von der europäischen und nationalen Bildungspolitik angestrebte Förderung der "employabilty" (Arbeitsmarktfähigkeit) hinausgeht. Die vielfältigen Formen des Lernens fördern nicht nur für die Lebensqualität und Gesundheit älterer Menschen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.
